Lost in Metropolis
Lost in Metropolis ist eine poetisch-dystopische Annäherung an die Großstadt als Sehnsuchtsraum und Bedrohung zugleich. Zwischen Glasfassaden und Betonschluchten, Lichtfluten und Schattenzonen entfaltet sich eine atmosphärisch dichte Erzählung über Orientierung, Identität und das fragile Verhältnis von Mensch und urbanem Raum.
In fragmentarischen Bildern und rhythmischen Sprachsequenzen entsteht das Porträt einer Metropole, die gleichermaßen fasziniert und verschlingt. Architektur wird zum Symbol für Aufstieg und Entfremdung, Straßen und Plätze zu Bühnen innerer Zustände. Die deutsch- und englischsprachige Passagen verweben sich zu einem vielstimmigen Textkörper, der weniger eine lineare Geschichte erzählt als einen Erfahrungsraum eröffnet.
Lost in Metropolis ist eine literarisch-visuelle Reise durch eine Stadtlandschaft, die zwischen Traum und Erwachen, Hoffnung und Beklemmung oszilliert – und dabei die Frage stellt, was vom Menschen bleibt, wenn er sich im urbanen Gefüge verliert.
Sie werden begleitet durch Texte der im Mai 2022 gestorbenen Lyrikerin Hermine Ehrenberg. Es sind ihre letzten Gedichte, die sie aus ihren Eindrücken beim Betrachten der Bilder verfasste. Ergänzt werden Fotografien und Texte durch Grafiken, die die Formensprache und Elemente der Bilder aufgreift.
Fotobuch-Dummy, 38 Seiten, 30 x 30 cm, Acrylglas-Cover





